Leichtflüssigkeitsabscheider

Alles was Fachleute wissen müssen

Was passiert in einem Leichtflüssigkeitsabscheider?

Funktionsweise Leichtflüssigkeitsabscheider - Phase 1: Abwassereinleitung

Abwassereinleitung

Das verunreinigte Abwasser wird in den Leichtflüssigkeitsabscheider geleitet, wo die Strömung aufgrund des großen Behältervolumens weitestgehend beruhigt wird.

Funktionsweise Leichtflüssigkeitsabscheider - Phase 2: Schlammschichtbildung

Bildung der Schlammschicht

Im strömungsberuhigten Behälter sinken Stoffe, die schwerer sind als Wasser, zum Boden und setzen sich im Schlammfang ab. 

Funktionsweise Leichtflüssigkeitsabscheider - Phase 3: Leichtflüssigkeitsschichtbildung

Bildung der Leichtflüssigkeits-Schicht

Öl und Benzin steigen nach oben und bilden dort eine Leichtflüssigkeitsschicht, die im Abscheider zurückgehalten wird.

Wo werden Öl-, oder Benzinabscheider eingebaut?

Jede Einbausituation ist individuell. Da die Behälter oft sehr groß sind und viel Raum benötigen, empfiehlt sich meist ein Einbau ins Erdreich.

EasyOil ground System A

EasyOil ground System B

Worin unterscheiden sich Leichtflüssigkeitsabscheider der Systeme A und B?

Leichtflüssigkeitsabscheider des Systems B (ehemals Klasse II) arbeiten ausschließlich nach dem Schwerkraftprinzip. Diese Abscheider werden auch als Öl-/Benzinabscheider bezeichnet.

In einem Leichtflüssigkeitsabscheider "System A" (ehemals Klasse I) ist zusätzlich ein Koaleszenzfiltereinsatz verbaut. Der Koaleszenzfiltereinsatz erhöht die Leistungsfähigkeit des Abscheiders, indem er auch kleinste Leichtflüssigkeitstropfen erfasst und dem Ölspeicher zuführt. Ein solcher Filtereinsatz kann auch verwendet werden, um einen Abscheider "System A" nachträglich in einen Abscheider "System B" umzuwandeln.  

Automatisches Messgerät SonicControl

Das automatische Schichtdicken-Messgerät SonicControl mit Ultraschallsensor übernimmt die Überwachung und Meldung der Öl- und Schlammschichtdicke in Koaleszenz- und Öl-/Benzinabscheidern. Betreiber können so gegenüber den Kontrollbehörden ihren tatsächlichen Leichtflüssigkeitsanfall nachweisen und die benötigten Entsorgungszyklen außerhalb der Normvorgabe gegebenenfalls entsprechend optimieren.

Offene Fragen – praktische Antworten

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