
Top für die Montage
Warum den langen Weg nehmen, wenn auch der kurze zum Ziel führt? Mit der Lüftungsweiche CleverVent sparen sie wertvolles Material – angefangen von den Rohren über zusätzliches Brandschutz-Equipment bis hin zu Montagezubehör. Darüber hinaus besteht das Produkt zu 66 Prozent aus Rezyklat. Auch bei der Montage macht sich der reduzierte Material- und Installationsaufwand bemerkbar: CleverVent ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Installation.

Top für die Wohnqualität
Bisher war es nötig, dass die Lüftungsleitung durch alle Stockwerke bis zum Dach führt. All die Deckendurchbrüche sind dank der Lüftungsweiche CleverVent überflüssig, sodass keine störenden Rohre mehr durch ein gesamtes Objekt verlegt werden müssen. Damit geht kein wertvoller Platz mehr verloren und zugleich gewinnen die Wohnräume an Ästhetik und Wohnqualität. Diese Lösung ist im Gebäude nicht nur unsichtbar, sondern auch nicht zu hören: Dank optimaler Schalldämmung entsteht keine Belästigung mehr durch Lärm.

Mit SmartSelect zur richtigen Hebeanlage
Erleichtern Sie sich jetzt die Entscheidung für das passende Produkt! Nutzen Sie unser praktisches Planungstool SmartSelect, beantworten Sie Schritt für Schritt Fragen zu Abwasserart, Förderhöhe, Widerstände, etc. und gelangen Sie direkt zum perfekten Produkt mit passendem Zubehör.
Wissenswertes rund um CleverLoop und CleverVent
Die EN 12056-4 erlaubt keine Einleitung der Druckleitung in eine Fallleitung. Sowohl der CleverLoop als auch die CleverVent haben einen horizontalen Auslauf. Dies mündet also immer in eine Sammelleitung. Folgt auf die Sammelleitung noch eine Fallstufe, so ist der Anschluss erlaubt und in der DIN 1986-100 geregelt.

Wird nur ein Gegenstand angeschlossen, dann gelten die Beschränkungen für einen Einzelanschluss. Bei weiteren Gegenständen gelten die Regeln für den Sammelanschluss nach DIN 1986-100. Das Mindestgefälle für unbelüftete Einzelanschlussleitungen liegt demnach bei 1 cm / 1 m. Eine unbelüftete Einzelanschlussleitung darf dabei nicht länger als 4 m sein. Innerhalb eines Fließwegs dürfen maximal drei 90°-Umlenkungen (ohne Anschlussbogen) vorhanden sein. Die Höhendifferenz zwischen einem Anschluss an einen Entwässerungsgegenstand und der Rohrsohle im Anschlusszweig an die Fallleitung darf 1 m nicht überschreiten. Kann eine dieser Bedingungen nicht erfüllt werden, muss die Einzelanschlussleitung belüftet werden. Daraus folgt, dass für die meisten Küchen eine Belüftung der Küchenanschlüsse notwendig wird. Dies erfordert auch die DIN 4040-100 im Abschnitt Lüftung.
In diesem Fall wird die Küche über die gezeichnete Hauptlüftung angebunden – der Sammelbehälter der Hebeanlage an die CleverVent. Wenn die Zulaufleitung des Fettabscheiders länger als 10 m ist, kann die zusätzliche Entlüftungsleitung mit der CleverVent in den Kanal erfolgen, sofern die Küche und Hebeanlage über Dach entlüftet ist.
Mit dem Systemtrenner CleverLoop und der Lüftungsweiche CleverVent lassen sich die in der EN 12056, DIN 1986-100 oder ÖNORM B 2501 genannten Anforderungen an Rückstausicherheit und Lüftung sicher erfüllen. Bei umfangreichen Typprüfungen durch den TÜV Rheinland wurden die Praxistauglichkeit und Sicherheit der Produkte nachgewiesen. Die bautechnische Zulassung am Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) dokumentiert die Eignung und Anwendbarkeit beider Produkte. Darüber hinaus bestätigt die Einhaltung der DIN SPEC 3615 die Qualität und Sicherheit der Produkte.
Wenn die Freispiegelleitung korrekt dimensioniert und eine Füllung von 70 % nicht überschritten wird, muss keine Beruhigungsstrecke zwischen CleverVent und CleverLoop eingehalten werden. Ansonsten ist minimal 1 m Beruhigungsstrecke notwendig.
Ja, das ist möglich. Die Feder besteht aus korrosionsbeständigem V4A. Damit kann der CleverLoop auch mit Chlorwasser, salzhaltigem Meerwasser sowie aggressiven Abwässern umgehen.
Der Systemtrenner CleverLoop und die Lüftungsweiche CleverVent sind baurechtlich verwendbar. Die Systeme verfügen über eine gültige OIB-Zulassung und tragen ebenso das Schweizer Gütesiegel Qplus Swiss Quality. Damit erfüllen sie die Anforderungen für den vorgesehenen Einsatzbereich. Unabhängig davon gilt: Bei fachgerechter Planung, normgerechtem Einbau entsprechend unserer Herstellervorgaben sowie regelmäßiger Wartung besteht selbstverständlich Produkthaftpflichtschutz durch KESSEL für den Fall eines nachweisbaren Produktversagens.
Wir unterstützen Sie gern mit den entsprechenden technischen Unterlagen, Einbauhinweisen und Zulassungsdokumenten, damit eine rechtssichere und nachvollziehbare Planung erfolgen kann. Sie erreichen unsere technische Beratung per E-Mail an technik@kessel.de oder per Telefon unter +49 (0) 8456 27-461.
Der Einbau des CleverLoops ist zulässige für Hebeanlagen in einem Leistungsbereich von mindestens 1 bis zu 2,5 kW. Da die Minilift mit ihren 1.000 Watt genau an der Untergrenze dieses zugelassenen Bereichs liegt, sind die Reduzierung auf DN 50 und die Installation des CleverLoops bedenkenlos möglich.
Der Systemtrenner CleverLoop verfügt über einen Kugeldurchgang von 48 mm.
Bei der Planung von Hebeanlagen bestimmt die geodätische Förderhöhe maßgeblich, wie viel Leistung die Pumpe benötigt. Je tiefer das Gebäude in der Erde liegt, desto größer ist dieser Höhenunterschied und desto höher muss die Förderleistung der Pumpe sein, um das Abwasser bis zur Rückstauebene oder zum Kanal nach oben zu transportieren. Beim Einbau des Systemtrenners wird immer die geodätische Förderhöhe bis zum CleverLoop genommen. Unser Planungstool SmartSelect unterstützt Sie bei der Produktauswahl.
CleverVent und CleverLoop sind zur Installation in Gebäuden entwickelt worden. Wenn es aber wirtschaftlich interessant ist, kann über unsere Abteilung für individuelle Lösungen der Verbau in einem erdeingebauten Behälter im frostfreien Bereich realisiert werden.
In die Muffe wird ein Muffenendstopfen gesteckt und mit einer Sicherungsendkappe z. B. von Ostendorf Kunststoffe gesichert.
Der Aktivkohlefilter (Art. -Nr. 681258) sollte jährlich getauscht werden – gegebenenfalls auch früher, falls Geruchsbildung im Raum auftritt.




