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Schallschutz bei Bodenabläufen

Normgerechte Geräuschminderung rund um Ablauftechnik

Ablauftechnik & Schallschutz: Das müssen Sie beachten

Im Bereich von Bodenabläufen entstehen beispielsweise durch Auftreten oder Wasserfluss Geräusche. Deshalb muss für den fachgerechten Schallschutz in Gebäuden sichergestellt werden, dass die verbauten Abläufe die maximal zulässigen Geräuschpegel nicht überschreiten. Hierbei sind neben der Schallschutzwirkung der Abläufe selbst auch äußere Faktoren wie Architektur, Baustoffe und Dämmmaterialien zu berücksichtigen. Hier finden Sie die wichtigsten Fakten zum Schallschutz rund um Bodenabläufe.
Geräusche aus dem Entwässerungssystem können den Schlaf rauben.

Schallschutzanforderungen an Bodenabläufe

Die Mindestanforderungen an die Schallschutzwirkung von Bodenabläufen und das Vorgehen beim Ermitteln des  Geräuschniveaus ergeben sich aus den in der Norm DIN 4109 definierten Vorgaben. Darüber hinaus empfiehlt die Richtlinie VDI 4100 für den Schallschutz in Wohngebäuden von den Normvorgaben abweichende Werte.

Wie können Bodenabläufe schallgedämmt werden?

Um von Bodenabläufen ausgehende Geräusche zu minimieren, sollten Sie am Einbauort geeignete Baustoffe und Dämmmaterialien verbauen. Welche Materialien sich am besten eignen, ist abhängig davon, ob der Ablaufkörper aus einem metallischen Werkstoff oder Kunststoff besteht.

Guss-/Ecoguss-Abläufe
Dämmung mit weichen Baustoffen und Dämmmaterialien wie Dämmmatten, Kunststoffrohre, Lippendichtungen, Mineralwolle zur Absorption von Körperschall (Tritt-/Wasserschall) 
Kunststoffabläufe
Dämmung mit festen Baustoffen und Dämmmaterialien wie Beton, Gussrohre, schwere Schallschutzmatten (Rollisolierung) zur Absorption von Luftschall
Beispiel 1: Schallisolation eines Boden-/Deckenablaufs Ecoguss
Durch den metallischen Verbundwerkstoff wird Luftschall weitestgehend absorbiert. Um den Ablauf gegen Körperschall (Tritt- und Wasserschall) zu dämmen, wird ein elastisch-weiches Dämmmaterial zwischen Ablaufkörper und umliegendem Baustoff platziert.
Beispiel 2: Schallisolation eines Boden-/Deckenablaufs Practicus
Da Abläufe aus Kunststoff Körperschall (Tritt- und Wasserschall) gut absorbieren, müssen sie hauptsächlich gegen Luftschall gedämmt werden. Dies wird in der Regel durch Einbetonieren erreicht. In besonders kritischen Zonen können Kunststoffabläufe zum Beispiel mit Mineralwolle zusätzlich gegen Körperschall gedämmt werden.

Allgemeine bauliche Schallschutzmaßnahmen

Beim Schallschutz im Bereich von Bodenabläufen spielen auch weitere Faktoren innerhalb des Gebäudes und seiner Entwässerungsanlagen eine Rolle. Beachten Sie daher bei der Gebäudeplanung und Installation des Entwässerungssystems folgende Empfehlungen:
 
  • Akustisch günstige Leitungsführung, z.B. durch untergeordnete Räume
  • Rohrinstallation vor (statt in) der Wand ohne Stemmen von Schlitzen und Aussparungen
  • Platzierung von Rohrschellen außerhalb von Aufprallzonen
  • Mehrschalige Decken und Wände, z.B. Massivdecken mit schwimmendem Estrich

Schallschutzwirkung von KESSEL-Abläufen

KESSEL-Abläufe haben hervorragende Schallschutzeigenschaften, wie Messungen des Fraunhofer-Instituts in Stuttgart bestätigt haben. Die ermittelten Werte liegen für alle Abläufe weit unter den höchsten Anforderungen der Norm DIN 4109 und der Richtlinie VDI 4100. (Die entsprechenden Prüfberichte können Sie auf den jeweiligen Produktseiten einsehen.) Mit der als Zubehörteil erhältlichen Durchgangsdichtung Quick-Fit kann die Schallschutzwirkung außerdem um weitere 30% erhöht werden.
Abläufe und Rinnen

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