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Be- und Entlüftung

von Hebeanlagen und Pumpstationen

Warum und wie be- und entlüften?

Hebeanlagen und Pumpstationen müssen be- und entlüftet werden, um Druckschwankungem in Abwasserbehälter auszugleichen sowie unangenehme Gerüche zu vermeiden. Hierfür kommen Lüftungsleitungen, Rohrbelüfter und / oder Aktivkohlefilter zum Einsatz, die den Luftaustausch zwischen Behälterraum und Außenwelt bzw. Innenräumen ermöglichen. Die genauen Anforderungen an die Be- und Entlüftung sind in der Norm DIN EN 12050 beschrieben.

Normvorgaben nach DIN EN 12050

Gemäß DIN EN 12050 dürfen Lüftungsleitungen an Hauptlüftungs- und Sekundärlüftungsleitungen angeschlossen werden, nicht jedoch an Fallleitungen oder die zulaufseitigen Lüftungsleitungen von Fettabscheidern. Weitere Vorgaben für die Be- und Entlüftung ergeben sich aus dem Anlagentyp.

Anlagen für Schwarzwasser (Typ 1)
  • Lüftungsleitung über Dach
  • Mindestnennweite bis 12 l/s Förderstrom: DN 50
  • Mindestnennweite ab 12 l/s Förderstrom: DN 70
  • Normgrundlage: DIN EN 12050-1
Anlagen für Grauwasser (Typ 2)
  • Bei geruchsdichtem Verschluss: Lüftungsleitung über Dach
  • Sonstige Fälle: Ausreichende Lüftung (Herstellerangaben beachten)
  • Mindestnennweite Lüftungsleitung: DN 70
  • Normgrundlage: DIN EN 12050-2
Anlagen für Schwarzwasser (Typ 3)
zur begrenzten Verwendung
  • Ausreichende Lüftung (Herstellerangaben beachten)
  • Mindestnennweite Lüftungsleitung: DN 70
  • Normgrundlage: DIN EN 12050-3

Rohrbelüfter und Aktivkohlefilter

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