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Einbautipps: Unterflurhebeanlage

Montage & Befließung

Einbau einer KESSEL-Hebeanlage in die Bodenplatte
Unsere (Hybrid-)Hebeanlagen Aqualift F, Aqualift S und Ecolift zum Einbau in die Bodenplatte eignen sich ideal als elegante Entwässerungslösung für Neubauten. Sie werden während der Einbauphase auf der Sauberkeitsschicht montiert, in die Bodenplatte eingegossen und abschließend befließt. Erfahren Sie hier Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Beachten Sie bitte, dass unsere Einbautipps die Informationen in der Einbau- und Bedienungsanleitung ergänzen und nicht ersetzten sollen. Lesen Sie daher in jedem Fall die gesamte Anleitung, bevor Sie mit dem Einbau Ihrer Hebeanlage beginnen.

Schritt 1: Aufsatzstück vorbereiten

Ihre Hebeanlage zum Einbau in die Bodenplatte verfügt über ein teleskopisches Aufsatzstück, das stufenlos verstellt werden kann, um es dem vorliegenden Bodenniveau anzupassen. Sie können das teleskopische Aufsatzstück drehen, neigen und stufenlos in der Höhe verstellen.

Prüfen Sie, ob der Bewegungsspielraum des Aufsatzstücks ausreicht, um die gewünschte Einbautiefe zu erreichen. Falls nicht, können Sie das Aufsatzstücks ausreicht, um die gewünschte Einbautiefe zu erreichen. falls nicht, können Sie das Aufsatzstück mit einem oder mehreren Verlängerungsstücken erweitern bzw. mit Hilfe einer Säge auf die minimale Höhe kürzen.

Schritt 2: Grundkörper montieren

Richten Sie den Sammelbehälter waagrecht auf der Sauberkeitsschicht aus. Legen Sie dann die beiligende Dichtung in der Zwischenstück und fetten Sie sie ein, bevor Sie das Aufsatzstück montieren. Achten Sie bei der Montage des Aufsatzstücks darauf, dass die Dichtung nicht verrutscht.

Für den Einbau in WU-Beton dichten Sie die Hebeanlage zusätzlich mit Hilfe des Verlängerungsstück mit mittigem Flansch gegen drückendes Wasser ab.

Im Detail

Ausrichtung des Behälters
Dichtung & Aufsatzstück
Dichtungsset für WU-Beton

Schritt 3: Leitungen anschließen

Schließen Sie den Zulauf, die Druckleitung, das Kabelleerrohr und (falls erforderlich) die Lüftungsleitung an.

Für die Druckleitung gibt es zwei mögliche Anschlussstellen: das Außengewinde, welches zum Beispiel in Kombination mit dem KESSEL-Druckleitungsset genutzt werden, und die Kabelmuffe zum direkten Einkleben von PVC-Druckrohren.

Das Kabelleerrohr können Sie an die werkseitig vorhandene Kabeldurchführung im Zwischenstück anschließen. verwenden Sie eine HT-Rohrleitung mit der Nennweite DN 50, deren Rohrleitungsbögen keine Winkel über 45° aufweisen.

Entlüftungsanschlüsse für Lüftungsleitungen mit der Nennweite DN 70 können Sie mit Hilfe des Übergangsstücks DN 70 / 100 für Rohre mit der Nennweite DN 100 erweitern.

Schritt 4: Ablauffunktion (de-)aktivieren

(Führen Sie diesen Schritt erst aus, sobald der Behälter in die Bodenplatte eingegossen und die Pumpe eingebaut wurde.)

Wenn Sie die Abdeckung mit integrierter Ablauffunktion verwenden, verbinden Sie den Ablauf mit Hilfe des beiliegenden Ablaufanschlusses mit dem Sammelbehälter. Je nach Einbautiefe kürzen Sie hierfür zunächst den Ablaufanschluss auf die passende Länge oder verlängern ihn mit einem HT-Rohr mit der Nennweite DN 70. Dann führen Sue den Ablaufanschluss in die entsprechende Öffnung ein und verriegeln ihn mit dem Einhanschnellverschluss.

Falls Sie statt des integrierten Ablaufs eine tagwasserdicht Abdeckplatte verwenden, verschließen Sie die Öffnung mit dem mitgelieferten Verschlussstopfen.

Schritt 5: Abdeckung befliesen

Im letzten Schritt befliesen Sie die Abdeckung, um sie dem Bodenbelag des Raumes anzupassen. Hierfür können Sie beispielsweise Produkte von Deitermann, Schomburg oder PCI verwenden. Wir empfehlen dabei folgende Vorgehensweise:

Grundieren
Sie müssen die Abdeckung nur grundieren, wenn Sie dünne Fliesen oder Naturstein aufbringen möchten. Verwenden Sie hierfür zum Beispiel PCI Gisogrund 303, das Sie auf die erforderliche Höhe aufspachteln. Abschließend lassen Sie die Grundierung gemäß produktanleitung ablüften.

Fliesen- / Natursteinverlegung
Falls Sie eine grundierung aufgetragen haben, verlegen Sie die Fliesen bzw. Natursteinprodukte mit gewöhnlichem (Natursein-) Silikon. Für dickere Bodenbeläge verwenden Sie selbsthaftende Silikon-Dichtstoffe wie PCI Silcoferm S (für Fliesen) oder PCI Carraferm (für Naturstein).

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