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Bestimmung der Nutzungsart

Planung von Rückstausicherungsanlagen 7 von 8

Planung von Rückstausicherungsanlagen: Kapitelübersicht
  1. Ermittlung der Rückstauebene
  2. Ermittlung der zu schützenden Ablaufstellen
  3. Ermittlung von Abwasserart und -menge
  4. Ermittlung des Aufstellorts
  5. Bestimmung der Sicherungsstrategie
  6. Bestimmung der Entwässerungsart
  7. Bestimmung der Nutzungsart
  8. Produktauswahl

Welche Pumpen eignen sich für welche Nutzungsart?

Für Rückstausicherungsanlagen mit Druckentwässerung (Hebeanlagen, Pumpstationen, Rückstaupumpanlagen) muss entsprechend der Nutzungsart bestimmt werden, ob ein dauerhafter Pumpenbetrieb erforderlich ist oder chargenweise entwässert werden kann. Hierfür ist zu prüfen, wie häufig welche Abwassermengen über die Rückstausicherung abgeleitet werden.

Für die Entsorgung großer, dauerhaft auftretender Abwassermengen kommen Pumpen der Betriebsart S1 (Dauerbetrieb) zum Einsatz. Bei der Betriebsart S3 (Chargenbetrieb bzw. periodischer Aussetzbetrieb) ist die maximale Betriebszeit der Pumpe auf einen gewissen Anteil pro 10 Minuten (Angabe in % oder Min.) beschränkt. Aus diesem Anteil ergeben sich für solche Pumpen dementsprechend unterschiedliche Fördermengen.
Gerade bei großen Außenflächen müssen Pumpen eingeplant werden, die dauerlauffähig sind

Betriebsarten von KESSEL-Pumpen

S1: Dauerbetrieb
Achtung: „Dauerbetrieb“ bedeutet nicht, dass die Laufzeit einer Pumpe unbegrenzt ist. Die für das jeweilige Gerät geltenden Lebensdauer- und Laufzeitangaben sind zu beachten.
S3: Chargenbetrieb
Beispiele für Betriebszeitangaben:
  • S3 – 20%: 2 Min. Betriebszeit / 10 Min.
  • S3 – 4 Min.: 4 Min. Betriebszeit / 10 Min.

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Was ist sonst noch bei der Planung von Rückstausicherungsanlagen zu beachten?

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