Rückstauverschlüsse Typisierung

Rückstauverschlüsse für durchgehende Rohrleitungen stellen eine ideale technische und vor allem auch finanzielle Alternative zu Hebeanlagen dar. Dazu müssen die Einsatzvorraussetzungen nach DIN EN 12056-4 gegeben sein. Nach DIN EN 13564-1 werden in Deutschland  6 Typen von Rückstauverschlüssen unterschieden: (Typ 4 ist in Deutschland nicht zulässig)

Typ 0: für Regenwasser

Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit nur einem selbsttätigen Verschluss.

Typ 1: für Regenwasser

Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit einem selbsttätigen Verschluss sowie einem Notverschluss, wobei dieser Notverschluss mit dem selbsttätigen Verschluss kombiniert sein darf.

Typ 2: für fäkalienfreies Abwasser

Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit zwei selbsttätigen Verschlüssen und einem Notverschluss, wobei dieser Notverschluss mit einem der beiden selbsttätigen verschluss kombiniert sein darf.

Typ 3: für fäkalienhaltiges und fäkalienfreies Abwasser

Rückstauverschluss für die Verwendung in horizontalen Leitungen mit einem durch Fremdenergie (elektrisch, pneumatisch oder andere) betriebenen selbsttätigen Verschluss und einem Notverschluss, der unabhängig vom selbsttätigen Verschluss ist.

Typ 4: in Deutschland nicht zulässig.

Bodenablauf mit einem selbsttätigen Verschluss und einem Notverschluss.

Typ 5:

Rückstauverschluss, der in Ablaufgarnituren oder Bodenabläufen eingebaut ist, mit zwei selbsttätigen Verschlüssen und einem Notverschluss, wobei dieser Notverschluss mit einem der beiden selbsttätigen Verschlüsse kombiniert sein darf.