Einbau und Wartung

Einbau ist ein Fall für den Profi

Ist der richtige Rückstauverschluss ausgewählt, folgt der fachgerechte Einbau. Hier ist besonders zu beachten, dass die Rückstausicherung niemals direkt in die Hauptgrundleitung eingebaut wird. Denn bei dieser Variante würden auch Ablaufstellen über den Verschluss entwässert, die über der Rückstauebene liegen und nicht zusätzlich abgesichert werden müssen. Bei einem Rückstau schließt das Rückstauaggregat und verhindert so das Eindringen von Abwasser in das Gebäude. Werden jedoch während eines Rückstaus die oberhalb der Rückstauebene liegenden Ablaufstellen genutzt, füllt sich die Grundleitung und das Abwasser tritt über die Anschlüsse im Keller aus. Man überflutet sich also selbst. Damit das nicht passiert, dürfen nur solche Abläufe / Ablaufstellen über einen Rückstauverschluss entwässert und gesichert werden, die tatsächlich rückstaugefährdet sind.

Sicherheit durch Wartung

Ein wichtiger Punkt sind regelmäßige Wartungen und Inspektionen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Rückstauverschlüsse zu gewährleisten. Neben den Vorschriften der überarbeiteten Restnorm DIN 1986 Teil 3, die eine regelmäßige Wartung alle sechs Monate durch einen Fachmann vorschreibt, sind auch die Wartungsvorschriften der einzelnen Hersteller zu beachten. Rückstausicherung ist eine Sache für den Fachmann. Nur ein fachgerechter Einbau sowie eine regelmäßige Wartung der gesamten Entwässerungsanlage durch den Sanitär-Fachinstallateur sorgen für höchste und dauerhafte Sicherheit.

Achtung: Bewahren Sie den Versicherungsschutz durch die regelmäßige Wartung Ihrer Entwässerungsanlagen!