KESSEL trotzt der Krise

Das Führungstrio der KESSEL AG (von links): Bernhard Kessel (Vorsitz) und seine Vorstandskollegen Alexander Kessel (Vertrieb, Marketing und Personal) und Edgar Thiemt (Technik und Finanzen).

Umwandlung in AG soll Zukunft sichern

(Lenting, 20. November 2009) Ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen trotzt der Krise: Der Entwässerungsspezialist KESSEL aus dem oberbayerischen Lenting erwartet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009. Wie das Unternehmen mitteilte, werden sowohl Umsatz als auch Ertrag das Vorjahresniveau erreichen. Die etwa 400 Mitarbeiter der KESSEL-Gruppe erwirtschafteten in 2008 einen Umsatz von über 50 Millionen Euro – bei einer zufriedenstellenden Umsatzrendite.

Unternehmensgründer Bernhard Kessel kann mittlerweile auf 46 Jahre kontinuierliches Wachstum zurückblicken. Das Unternehmen gilt in der Branche als Innovationsführer auf dem Gebiet der Entwässerungstechnik für Gebäude und Grundstücke. Produziert wird schwerpunktmäßig am Standort Lenting. Die Vertriebsaktivitäten reichen aber weit über den deutschen Markt hinaus. Rund ein Viertel des Umsatzes kommt bereits aus dem Export, Tendenz steigend.

Weichen gestellt

Um die Weichen für eine weitere positive Entwicklung rechtzeitig zu stellen, wurde nun die Kessel GmbH in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt. Alleiniger Aktionär der AG ist die von Bernhard Kessel gehaltene KESSEL Holding GmbH. Geführt wird die KESSEL AG von dem bereits bisher bewährten Management, nämlich von einem Vorstand bestehend aus drei Personen und einem Aufsichtsratsgremium. Als Vorstandsvorsitzender teilt Bernhard Kessel die Verantwortung mit seinen Vorstandskollegen Alexander Kessel (zuständig für Vertrieb, Marketing und Personal) und Edgar Thiemt (zuständig für Technik und Finanzen). Das erfahrene Aufsichtsratsteam, angeführt vom Vorsitzenden Dieter R. Kirchmair und seinem Stellvertreter Ludwig Reisinger, steht dem Vorstand unterstützend zur Seite. Beide sind bereits seit vielen Jahren beratend für das Unternehmen tätig.

Auch wenn Bernhard Kessel derzeit noch als Vorstandsvorsitzender fungiert, hat er mit der AG-Gründung einen wesentlichen Schritt für eine verantwortliche Nachfolgeregelung getan. „Ich persönlich bin sehr froh, jetzt so weit zu sein. Mit der AG sind Management und Kapital klarer voneinander getrennt. Das Unternehmen wird von unabhängigen Organen geführt. Das ist im Hinblick auf die künftige Entwicklung auch gut so.“ Darüber hinaus sieht Kessel perspektivisch die Möglichkeit, seine Mitarbeiter am Unternehmen zu beteiligen. Das wirke motivierend und helfe, auch in Zukunft die rund 400 Arbeitsplätze zu sichern, resümiert Kessel und blickt zuversichtlich auf das bald beginnende Geschäftsjahr 2010.