KESSEL: Erste Leichtflüssigkeitsabscheider aus Kunststoff mit Biodiesel-Zulassung

Zusätzliche Anforderungen für Anlagen nach DIN 1999-101 erfüllt

(Lenting, 21. Juli 2009) Der Entwässerungsspezialist KESSEL hat jetzt als erster deutscher Hersteller die Zulassung Z-54.3-454 (Klasse I) und Z-54.2-453 (Klasse II) des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) für einen erweiterten Einsatzbereich der Öl-/Benzin- und Koaleszenzabscheider erhalten. Die Zulassung bestätigt, dass die Abscheider des Unternehmens auch für Leichtflüssigkeiten mit Biodieselanteilen bis 100 Prozent beständig sind und dass sie sich darüber hinaus für die Trennung von Leichtflüssigkeiten mit Biodieselanteilen eignen.

Neue Anforderungen an Abscheider durch alternative Kraftstoffe

„Im Zuge der Verwendung von alternativen Kraftstoffen wurde festgestellt, dass Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten nach DIN EN 858-1, DIN EN 858-2 und DIN 1999-100 nicht die Anforderungen für den Betrieb mit Biodieselanteilen erfüllen“, erklärt Stephan Tschernek, Produktmanager Abscheidetechnik bei KESSEL. Die beiden Zulassungen bestätigen nun, dass KESSEL-Leichtflüssigkeitsabscheider die zusätzlichen Anforderungen der Restnorm 1999-101 erfüllen. Diese Norm legt zusätzliche Anforderungen an die Anlagen mit Anteilen von Biodiesel beziehungsweise Fettsäure-Methylester (FAME) nach DIN EN 14213 und DIN EN 14214 fest, gilt aber nur in Verbindung mit DIN EN 858-1, DIN EN 858-2 und DIN 1999-100.

Umfangreiches Leichtflüssigkeitsabscheider-Sortiment

KESSEL bietet Öl-/Benzin- und Koaleszenzabscheider nach DIN EN 858 und DIN 1999-100, Klasse I und II in den Nenngrößen 3, 6, 10 und 15 an. Darüber hinaus hat das Unternehmen Öl- und Benzinabscheider nach Werksnorm in der Größe NS 1,5 im Programm, die in Dieseltankstellen und privaten Waschplätzen eingesetzt werden können. Alle Anlagen besitzen einen integrierten Schlammfang sowie einen selbsttätigen Verschluss und eignen sich für Leichtflüssigkeiten mit einer Dichte von 0,85 bis 0,95 g/cm3. Sie werden zum Erdeinbau bis Belastungsklasse D angeboten. Für alle Nenngrößen hat das Unternehmen darüber hinaus geeignete Probenahmeschächte und Alarmeinrichtungen im Sortiment.

Schutz bis zur Geländeoberkante

Um das Erdreich und Grundwasser vor austretenden Leichtflüssigkeiten zu schützen, fertigt KESSEL die monolithischen Behälter der Abscheider aus chemikalien- und korrosionsbeständigem Polyethylen (PE) – so gibt es nur eine Verbindungsstelle zwischen Basisbehälter und Aufsatzstück und sie sind bis zur Geländeoberkante dauerhaft dicht.


Weitere Informationen:
KESSEL AG, Stephan Tschernek, Bahnhofstr. 31,
D-85101 Lenting, www.kessel.de